Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft

2.1. Wissensorganisationssysteme

Scope Note
Arbeiten, die sich mit allen Formen von Wissensorganisationssystemen im Kontext des Fachs auseinandersetzen oder selber ein Wissensorganisationssystem entwickeln. U.a. Klassifikationen, Thesauri oder Ontologien.

 

2024

  1. Fröhlich, S. (2024). Möglichkeiten und Grenzen bei der Repräsentation von domänenspezifischem Wissen mit bibliothekarischen Normdaten: Eine Evaluation der GND-Ontologie am Beispiel der literaturwissenschaftlichen Wissensdomäne [Masterarbeit, Humboldt-Universität zu Berlin]. doi: 10.18452/28672
    Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 530.
    Ursprünglich als kontrolliertes Vokabular für bibliothekarische Anwenderkontexte entwickelt, gerät die Gemeinsame Normdatei zunehmend als maschinenlesbarer Wissensgraph bzw. Ontologie in den Fokus, die mit ihren ca. 10 Mio. Datensätzen sowohl für die Dokumentation und Vernetzung von Kulturobjekten als auch die computergestützte geisteswissenschaftliche Forschung immer mehr an Relevanz gewinnt. Vor diesem Hintergrund setzt sich der vorliegende Beitrag zum Ziel, die Möglichkeiten und Grenzen zur Repräsentation von domänenspezifischem Wissen zu evaluieren. Am Beispiel der schönen Literatur wird im Folgenden eine Codestruktur in Python entwickelt, die die Häufigkeitsverteilung von bestimmten Informations- und Vernetzungselementen in der GND-Ontologie zu untersuchen erlaubt. Im Anschluss sollen auf der Grundlage der Untersuchungsergebnisse dann Stärken und Schwächen bei der Repräsentation von domänenspezifischem Wissen mit dem GND-Datenmodell identifiziert werden und mit dem Blick auf mögliche Verbesserungsvorschläge in eine Diskussion münden, die wissenschaftliche und bibliothekarische Bedarfe gleichermaßen berücksichtigt.
    @thesis{Fröhlich2024,
      author = {Fröhlich, Sebastian},
      title = {Möglichkeiten und Grenzen bei der Repräsentation von domänenspezifischem Wissen mit bibliothekarischen Normdaten: Eine Evaluation der GND-Ontologie am Beispiel der literaturwissenschaftlichen Wissensdomäne},
      location = {Berlin},
      institution = {Humboldt-Universität zu Berlin},
      year = {2024},
      pagetotal = {94},
      note = {Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 530.},
      doi = {10.18452/28672},
      volltext = {https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/29287},
      type = {Masterarbeit},
      classa = {2.1.},
      classb = {7.2.},
      classc = {7.4.}
    }
    

2023

  1. Colombi, C. (2023). Wissensordnung in der Archäologie: Bibliothekarische Fachsystematiken im Kontext [Masterarbeit, DDM: Fachhochschule Potsdam, Humboldt-Universität zu Berlin]. doi: 10.18452/26189
    Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 508.
    Kurz nach seiner Gründung 1829 entstand am Instituto di Corrispondenza Archeologica in Rom – dem späteren Deutschen Archäologischen Institut – die wohl früheste bibliothekarische Fachsystematik der klassischen Archäologie, in der Publikationen nach Themen klassifiziert wurden. In den folgenden 180 Jahren wurde die ursprüngliche Systematik je nach Publikationsaufkommen, Verschiebungen der Forschungsinteressen, historischen Entwicklungen sowie organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen weiterentwickelt und verändert. Die Entwicklung der Fachsystematik des römischen Institutes geht somit einher mit der Geschichte der klassischen Archäologie und der bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Disziplinen. Anhand der sechs systematischen Kataloge und Datenbanken der römischen Bibliothek sowie der Systematik der jährlich erscheinenden Bibliographien des Deutschen Archäologischen Instituts verfolgt die Arbeit die Entwicklung der Nutzung der Systematik als Werkzeug der Wissensordnung zwischen 1836 und 2015. Der Vergleich zwischen den Systemen – ihrer Entstehung, Form und Benutzung sowie ihren Inhalten und Strukturen – bildet die Grundlage für eine übergreifende Betrachtung der Geschichte der Klassifikation in der deutschsprachigen klassischen Archäologie. Anhand von ausgewählten Beispielen werden unterschiedliche Anpassungsstrategien der Systematik an die jeweils aktuellen Entwicklungen des Faches erläutert. Auf der Grundlage der Schwankungen im Publikationsaufkommen, dokumentiert in den jährlich erscheinenden Bibliographien, wird zudem die Frage untersucht, nach welchen Kriterien Kategorien und Systemstellen verändert, untergliedert oder gestrichen werden. Die Arbeit identifiziert schließlich drei Phasen in der Geschichte der Nutzung der Systematik, die sich inhaltlich und in ihrer Anwendung unterscheiden. Diese historische Betrachtung soll die Grundlage für eine Analyse des momentanen Stands und für Überlegungen zur Zukunft der Klassifikation und Inhaltserschließung an Institutionen wie das Deutsche Archäologische Institut bieten.
    @thesis{Colombi2023,
      author = {Colombi, Camilla},
      title = {Wissensordnung in der Archäologie: Bibliothekarische Fachsystematiken im Kontext},
      location = {Berlin, Potsdam},
      institution = {DDM: Fachhochschule Potsdam, Humboldt-Universität zu Berlin},
      year = {2023},
      pagetotal = {246},
      note = {Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 508.},
      doi = {10.18452/26189},
      volltext = {https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/26856},
      type = {Masterarbeit},
      classa = {1.2.},
      classb = {2.1.}
    }
    
  2. Goeritz, M. (2023). Ein übergreifendes Forschungsinformationssystem für die Leibniz-Gemeinschaft: Voraussetzungen, Herausforderungen, Entwicklungen und Perspektiven [Masterarbeit, DDM: Fachhochschule Potsdam, Humboldt-Universität zu Berlin]. doi: 10.18452/26027
    Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 507.
    Für die Arbeit von Forschungseinrichtungen und -organisationen sind Forschungsinformationen von großer Bedeutung. Neben der Berichterstattung an Fördermittelgeber finden sie unter anderem Einsatz bei strategischen Entscheidungen und in der Öffentlichkeitsarbeit. Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Umgang mit Forschungsinformationen in der Leibniz- Gemeinschaft, insbesondere institutsübergreifend im Sinne der Idee eines auf Gemeinschaftsebene funktionierenden Leibniz-Forschungsinformationssystems (Leibniz-CRIS). Dabei werden im Rahmen qualitativer Interviews und einer quantitativen Umfrage bestehende Probleme und Herausforderungen im Forschungsinformationsmanagement sowie Erwartungen und Anforderungen an ein Leibniz-CRIS erhoben und ermittelt, welchen Einfluss die Weiterentwicklung des in der Leibniz-Geschäftsstelle verwendeten Informationssystems zur Datenerfassung und Auswertung (IDA) hierauf hat. Während die Ergebnisse auf durchaus unterschiedliche Ansichten und Bedürfnisse in den einzelnen Leibniz- Einrichtungen hindeuten, zeigen sie doch gewisse Tendenzen, wie den Wunsch nach mehr Standardisierung etwa unter Verwendung des Kerndatensatzes Forschung (KDSF), einen hohen Kommunikationsbedarf im Zusammenhang mit der Einrichtung eines Leibniz-CRIS und den Nutzen von Schnittstellen in institutsübergreifenden Systemen wie IDA. Die aus den Erhebungen gewonnenen Erkenntnisse führen zu Empfehlungen zum Prozess der Etablierung eines Leibniz- CRIS und zur weiteren Entwicklung IDAs.
    @thesis{Goeritz2023,
      author = {Goeritz, Matthias},
      title = {Ein übergreifendes Forschungsinformationssystem für die Leibniz-Gemeinschaft: Voraussetzungen, Herausforderungen, Entwicklungen und Perspektiven},
      location = {Berlin, Potsdam},
      institution = {DDM: Fachhochschule Potsdam, Humboldt-Universität zu Berlin},
      year = {2023},
      pagetotal = {146},
      note = {Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 507.},
      doi = {10.18452/26027},
      volltext = {https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/26717},
      type = {Masterarbeit},
      classa = {2.1.},
      classb = {7.1.}
    }
    

2022

  1. Köhler, J. (2022). Automatic Classification of the Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft [Masterarbeit, Humboldt-Universität zu Berlin]. doi: 10.18452/25370
    Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 496.
    Classification systems are one of the most established methods of knowledge organization with many advantages and yet, the collection of the Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft (BHR) is missing a classification scheme. Therefore, an objective of the thesis at hand is to achieve a classification system for the collection and to potentially use Machine Learning (ML) methods for the automatic allocation of the BHR documents to the obtained classification system. The research questions that will be answered, are whether the JITA Classification System of Library and Information Science (JITA) is an appropriate classification system for the BHR and if automatic classification with ML can be applied to allocate the documents of the collection to a classification system without a using BHR data in the training dataset. To evaluate JITA an evaluation checklist was created based on recommendations of the cited literature. Using this checklist, it was concluded that JITA is not suitable as classification system of the BHR. Thus, using the same checklist as a reference, a new classification system was created. No expert evaluations nor user studies were conducted, which is a clear limitation of the thesis at hand. After a suitable classification scheme for the BHR was created, titles and abstracts of documents from different sources were scraped to use them as the training set for the ML experiments. Naïve Bayes, SVM, and Logistic Regression classifiers as well as Deep Learning classifiers, using the FLAIR framework, were tested. None of the obtained models yielded satisfying results, which is why no further experiments classifying the BHR documents were conducted. It was concluded that an automatic classification of the BHR documents is not possible without a BHR training set. Several limitations, especially during the creation of the training set, could have led to the unsatisfactory results which will be discussed in this thesis, which offers a basis for future studies that aim to evaluate classification schemes or for further Text Classification experiments.
    @thesis{Koehler2022,
      author = {Köhler, Juliane},
      title = {Automatic Classification of the Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft},
      location = {Berlin},
      institution = {Humboldt-Universität zu Berlin},
      year = {2022},
      pagetotal = {139},
      note = {Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 496.},
      doi = {10.18452/25370},
      volltext = {http://edoc.hu-berlin.de/18452/26096},
      type = {Masterarbeit},
      classa = {2.1.},
      classb = {7.2.},
      classc = {7.4.}
    }
    

2021

  1. Freyberg, L. (2021). Ikonizität der Information: Die Erkenntnisfunktion struktureller und gestalteter Bildlichkeit in der digitalen Wissensorganisation [Dissertation, Leuphana Universität Lüneburg]. doi: 10.18452/23813
    Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 484.
    Die vorliegende Dissertation „Ikonizität der Information“ befasst sich mit der ikonischen Dimension von Wissensorganisationssystemen (WOS) und dem epistemischen Potenzial von Bildlichkeit im Bereich des digitalen Kulturerbes. Dabei bezieht sich die Ikonizität der Information einmal auf eine implizite Dimension auf einer strukturellen Ebene sowie auf explizite Ausdrucksformen wie Visualisierungen, die Objekte und ihre Relationen topologisch darstellen. In einem interdisziplinären Ansatz, der sich unter anderem auf Bild-, Zeichen- und Medientheorie bezieht, werden sowohl aktuelle Visualisierungen als auch historische Entwicklungen in der Theorie und Modellierung von Wissensorganisationssystemen analysiert. Der Theorieteil, in dem die Konzepte Information, Zeichen und Ikonizität adressiert werden, stützt sich vor allem auf die universelle Zeichentheorie und das Konzept des diagrammatic reasoning von Charles Sanders Peirce und bildet die Basis für die Analyse. Die Vagheit und Mehrdeutigkeit oder simultane Pluralität visueller Ausdrucksformen bildet einen ikonischen Überschuss, welcher als maßgeblich für die Erkenntnisfunktion der Bildlichkeit identifiziert wird. Diese Forschung bietet einen theoretischen Rahmen für das Verständnis und die Konzeption von Visualisierungen und multimodalen WOS.
    @thesis{Freyberg2021,
      author = {Freyberg, Linda},
      title = {Ikonizität der Information: Die Erkenntnisfunktion struktureller und gestalteter Bildlichkeit in der digitalen Wissensorganisation},
      location = {Lüneburg},
      institution = {Leuphana Universität Lüneburg},
      year = {2021},
      pagetotal = {255},
      note = {Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 484.},
      doi = {10.18452/23813},
      volltext = {https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/24466},
      type = {Dissertation},
      classa = {1.1.},
      classb = {1.4.},
      classc = {2.1.}
    }
    
  2. Lampe, M. (2021). Diskriminierende Begriffe und Wissensordnungen im Bildarchiv: Eine postkoloniale Perspektive am Beispiel des Bildindex der Kunst und Architektur [Masterarbeit, Humboldt-Universität zu Berlin]. doi: 10.18452/23766
    Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 481.
    Durch Normdateien wie Thesauri und Klassifikationen üben kunsthistorische Bildarchive eine institutionelle Deutungshoheit über die von ihnen gesammelten, verwahrten und erschlossenen Dokumente aus. Dadurch können sie aktiv zur Naturalisierung und Normalisierung von problematischen Konzepten und Zuschreibungen beitragen. Die vorliegende Studie analysiert dieses Machtpotenzial der Erschließungsarbeit in analogen und digitalen Fotosammlungen und Bilddatenbanken sowohl theoretisch als auch praktisch anhand von Fallbeispielen. Darüber hinaus werden Lösungsansätze für den institutionellen Umgang mit dieser Problematik diskutiert.
    @thesis{Lampe2021,
      author = {Lampe, Moritz},
      title = {Diskriminierende Begriffe und Wissensordnungen im Bildarchiv: Eine postkoloniale Perspektive am Beispiel des Bildindex der Kunst und Architektur},
      location = {Berlin},
      institution = {Humboldt-Universität zu Berlin},
      year = {2021},
      pagetotal = {75},
      note = {Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 481.},
      doi = {10.18452/23766},
      volltext = {https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/24410},
      type = {Masterarbeit},
      classa = {2.1.},
      classb = {2.2.}
    }
    

2012

  1. Reinsch, M. (2012). Überarbeitung der Regensburger Verbundklassifikation für die Aufstellungssystematik der Kunstgeschichte Süd- und Südostasiens [Masterarbeit, Humboldt-Universität zu Berlin]. doi: 10.18452/2074
    Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 330.
    Die Fachsystematik der Kunstgeschichte Süd- und Südostasiens der RVK wurde im Rahmen der Arbeit weiterentwickelt. Als Einstieg wird der Ist-Zustand dieser Fachsystematik vor der Folie des Soll-Zustands dargelegt. Eine Auswahl etablierter und/oder ausgesuchter Klassifikationssysteme wie LCC und DDC beziehungsweise Klassifikationen einzelner deutscher Universitätsbibliotheken wird mit dem Ziel, Anregungen für die Überarbeitung der Fachsystematik zu erhalten, untersucht. Im Hauptteil wird die Struktur der neuen Fachsystematik detailliert beschrieben. Anhand von 20 repräsentativen Medien wird diese daraufhin erprobt. Als Ausblick wird auf den Punkt gebracht, weshalb die systematische Erschließung der einschlägigen Bestände durch die überarbeitete Systematik notwendig ist.
    @thesis{Reinsch2012,
      author = {Reinsch, Markus},
      title = {Überarbeitung der Regensburger Verbundklassifikation für die Aufstellungssystematik der Kunstgeschichte Süd- und Südostasiens},
      location = {Berlin},
      institution = {Humboldt-Universität zu Berlin},
      year = {2012},
      pagetotal = {123},
      note = {Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 330.},
      doi = {10.18452/2074},
      volltext = {https://doi.org/10.18452/2074},
      type = {Masterarbeit},
      classa = {2.1.}
    }
    
  2. Kleineberg, M. (2012). Die elementaren Formen der Klassifikation: Ein strukturgenetischer Beitrag zur Informationsgeschichte [Masterarbeit, Humboldt-Universität zu Berlin]. doi: 10.18452/2068
    Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 325.
    Die Kontextabhängigkeit von Klassifikationssystemen wird in kognitive, soziale, kulturelle und historische Aspekte differenziert und ein anthropologisches Grundverständnis innerhalb der Bibliotheks- und Informationswissenschaft nahegelegt. Die Ausgangsfrage von Emile Durkheim und Marcel Mauss nach einem entwicklungslogischen Zusammenhang historischer Ordnungsformen wird wieder aufgenommen und in Auseinandersetzung mit kulturrelativistischen Standpunkten ein nachklassischer Ansatz zur Strukturgenese des klassifikatorischen Denkens vorgestellt. Als methodologischer Beitrag zur Informationsgeschichte wird aufgezeigt, von welchem Bezugspunkt kulturvergleichende Forschungen zur Wissensorganisation ausgehen können.
    @thesis{Kleineberg2012,
      author = {Kleineberg, Michael},
      title = {Die elementaren Formen der Klassifikation: Ein strukturgenetischer Beitrag zur Informationsgeschichte},
      location = {Berlin},
      institution = {Humboldt-Universität zu Berlin},
      year = {2012},
      pagetotal = {145},
      note = {Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 325.},
      doi = {10.18452/2068},
      volltext = {https://doi.org/10.18452/2068},
      type = {Masterarbeit},
      classa = {1.1.},
      classb = {1.2.},
      classc = {2.1.}
    }
    

2010

  1. Younansardaroud, H. (2010). Inhaltliche Anpassung der RVK als Aufstellungsklassifikation: Projekt Bibliotheksneubau Kleine Fächer der FU Berlin, Islamwissenschaft [Masterarbeit, Humboldt-Universität zu Berlin]. doi: 10.18452/2029
    Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 287.
    Im Zusammenhang mit der Bibliotheksstrukturreform der Freien Universität Berlin soll für die sog. "Kleinen Fächer" des Fachbereichs Geschichts- und Kulturwissenschaften eine integrierte Bibliothek mit einem gemeinsamen Standort entstehen. Die Bestände der Fachbibliotheken der "Kleinen Fächer" sollen retrokatalogisiert und für eine Freihandaufstellung schrittweise nach der Regensburger Verbundklassifikation (= RVK) einheitlich erschlossen werden. Im Rahmen dieser Masterarbeit soll untersucht werden, inwieweit die RVK den Bedürfnissen der Fachbibliothek der Islamwissenschaft entspricht. Dabei soll beantwortet werden, ob die RVK für die nach der Haussystematik aufgestellten islamwissenschaftlichen Bibliotheksbestände ausreicht bzw. aussagekräftig ist. Die Haussystematik ist veraltet und leidet vor allem unter einer inkonsistenten Anwendung. Die Mängel werden anhand von ausgewählten Beispielen aufgezeigt. Durch Anwendung der Crosskonkordanz-Methodik werden Verknüpfungen zwischen den beiden Systematiken herausgearbeitet und Erweiterungsmöglichkeiten der RVK für die islamwissenschaftlichen Bestände aufgezeigt.
    @thesis{Younansardaroud2010,
      author = {Younansardaroud, Helen},
      title = {Inhaltliche Anpassung der RVK als Aufstellungsklassifikation: Projekt Bibliotheksneubau Kleine Fächer der FU Berlin, Islamwissenschaft},
      location = {Berlin},
      institution = {Humboldt-Universität zu Berlin},
      year = {2010},
      pagetotal = {64},
      note = {Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 287.},
      doi = {10.18452/2029},
      volltext = {https://doi.org/10.18452/2029},
      type = {Masterarbeit},
      classa = {2.1.}
    }
    
  2. Malkawi, K. (2010). Die Einführung der RVK als Aufstellungsklassifikation: Ein Projekt an der Bibliothek Orientwissenschaften der Universitätsbibliothek Leipzig [Masterarbeit, Humboldt-Universität zu Berlin]. doi: 10.18452/2022
    Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 280.
    Thema der vorliegenden Arbeit ist die Einführung der Regensburger Verbundklassifikation als Aufstellungsklassifikation in der Bibliothek Orientwissenschaften der Universitätsbibliothek Leipzig. Aufgrund der komplexen Ausgangslage konzipiert die Verfasserin die Einführung der RVK als Projekt unter Anwendung des Verfahrens des Projektmanagements. Projektmanagement wird dabei aus rein betriebswirtschaftlicher Sicht, aber auch als Kern organisationaler Veränderungsprozesse innerhalb der Organisationsentwicklung betrachtet. Organisationsentwicklung schließt ein, was die Diskussion um Produktivität und Effizienz von Bibliotheken oft nicht ausreichend berücksichtigt: den humanen Faktor. Neben den harten Fakten berücksichtigt der vorgelegte Projektplan somit ausdrücklich situative und psychosoziale Prozesse als maßgebliche weiche Dimension des Projektmanagement.
    @thesis{Malkawi2010,
      author = {Malkawi, Katharina},
      title = {Die Einführung der RVK als Aufstellungsklassifikation: Ein Projekt an der Bibliothek Orientwissenschaften der Universitätsbibliothek Leipzig},
      location = {Berlin},
      institution = {Humboldt-Universität zu Berlin},
      year = {2010},
      pagetotal = {58},
      note = {Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 280.},
      doi = {10.18452/2022},
      volltext = {https://doi.org/10.18452/2022},
      type = {Masterarbeit},
      classa = {2.1.},
      classb = {3.4.}
    }
    

2009

  1. Astrin, J. (2009). Managing Molecular Taxonomic Data [Masterarbeit, Humboldt-Universität zu Berlin]. doi: 10.18452/1991
    Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 249.
    Biological taxonomy, the description and re-identification of species, is not able to face the current biodiversity crisis adequately: 70-98% of the several million species on our planet are still undescribed, while extinctions take place every minute. In order to overcome the ’taxonomic impediment’, it has recently been proposed to speed up the identification of known species as well as the process of species discovery by using short genetic signature sequences, so-called ’DNA barcodes’. During the last few years, hundreds of thousands of DNA barcodes have been assembled. However, little emphasis has so far been given to theoretical considerations concerning the management of these data. Here I address questions on how to handle the data needed in molecular taxonomy (e.g. digital preservation, data quality, annotation, database integration). For this purpose, I analyze the NCBI GenBank database and the Barcode of Life Data System (BOLD).
    @thesis{Astrin2009,
      author = {Astrin, Jonas},
      title = {Managing Molecular Taxonomic Data},
      location = {Berlin},
      institution = {Humboldt-Universität zu Berlin},
      year = {2009},
      pagetotal = {62},
      note = {Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 249.},
      doi = {10.18452/1991},
      volltext = {https://doi.org/10.18452/1991},
      type = {Masterarbeit},
      classa = {1.4.},
      classb = {2.1.}
    }
    

2008

  1. Frank, N. (2008). Die Renovierung der ethnologischen Terminologie in der Schlagwortnormdatei [Masterarbeit, Humboldt-Universität zu Berlin]. doi: 10.18452/18270
    Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 177.
    Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der ethnologischen Terminologie in der Schlagwortnormdatei und zeigt dabei grundsätzliche Probleme der verbalen Sacherschließung und der SWD im Allgemeinen sowie der ethnologischen Terminologie im Besonderen auf. Ausgehend von den Suchbedarfen der Benutzer/innen, die anhand der Kernthemen von Völkerkunde und Volkskunde abgesteckt werden, wird gefragt, inwieweit die ethnologische Terminologie in der SWD diese Bedürfnisse erfüllen kann. Dabei wird festgestellt, dass die Sachgruppen der SWD die Ethnologien auf die Erforschung des weit Entfernten oder des Vergangenen beschränken und ethnologische Forschungen z.B. zum kulturellen Wandel, zu Migration oder zu städtischem Leben durch die SWD schlecht abgebildet werden. Problematisch für die Suche nach ethnologischer Literatur ist auch die unzureichende Relationierung von Schlagwörtern sowie besonders das Fehlen von Top Terms, von denen aus eine immer feiner werdende Suche möglich würde. Als erste Schritte zur Verbesserung der ethnologischen Terminologie schlägt die Arbeit einige Top Terms vor und zeigt vollständige Relationierungen beispielhaft auf.
    @thesis{Frank2008,
      author = {Frank, Nina},
      title = {Die Renovierung der ethnologischen Terminologie in der Schlagwortnormdatei},
      location = {Berlin},
      institution = {Humboldt-Universität zu Berlin},
      year = {2008},
      pagetotal = {65},
      note = {Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 177.},
      doi = {10.18452/18270},
      volltext = {https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/18941},
      type = {Masterarbeit},
      classa = {2.1.},
      classb = {2.2.},
      classc = {5.2.}
    }
    

2007

  1. Helmbrecht-Schaar, A. (2007). Entwicklung eines Verfahrens der automatischen Klassifizierung für Textdokumente aus dem Fachbereich Informatik mithilfe eines fachspezifischen Klassifikationssystems [Masterarbeit, Humboldt-Universität zu Berlin]. doi: 10.18452/18254
    Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 200.
    In der vorliegenden Arbeit werden die Möglichkeiten für eine Automatisierung des Klassifizierens von Online Dokumenten evaluiert und ein mögliches Verfahren prototypisch implementiert. Dabei werden Verfahren der Terminologieextraktion angewandt, um die Sinnträger der Texte zu ermitteln. Klassifikationen, die im Allg. nur wenige weiterführende Informationen enthalten, sollen über einen Mapping Mechanismus auf die das Dokument beschreibenden Terme angewandt werden. Im Ansatz wird bereits sichtbar, dass es keine rein automatische Klassifikation geben kann, da es immer einen Bruch zwischen den intellektuell erstellten Klassifikationen und den aus den Texten generierten Informationen geben wird. Es wird ein semiautomatisches Verfahren vorgestellt, das durch Anwenderaktionen lernt und zu einer sukzessiven Automatisierung führen kann. Die Ergebnisse der semiautomatischen Klassifizierung werden mit denen einer manuellen verglichen. Im Anschluss wird ein Ausblick auf Möglichkeiten und Grenzen der automatischen Klassifikation gegeben.
    @thesis{HelmbrechtSchaar2007,
      author = {Helmbrecht-Schaar, Anja},
      title = {Entwicklung eines Verfahrens der automatischen Klassifizierung für Textdokumente aus dem Fachbereich Informatik mithilfe eines fachspezifischen Klassifikationssystems},
      location = {Berlin},
      institution = {Humboldt-Universität zu Berlin},
      year = {2007},
      pagetotal = {63},
      note = {Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 200.},
      doi = {10.18452/18254},
      volltext = {https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/18925},
      type = {Masterarbeit},
      classa = {2.1.},
      classb = {7.4.}
    }
    

2006

  1. Umlauf, K. (2006). Informationsaufbereitung: Vorlesungsskript [Vorlesung]. doi: 10.18452/18728
    Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 189.
    @misc{Umlauf2006,
      author = {Umlauf, Konrad},
      title = {Informationsaufbereitung: Vorlesungsskript},
      location = {Berlin},
      year = {2006},
      pagetotal = {42},
      note = {Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 189.},
      doi = {10.18452/18728},
      volltext = {https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/19441},
      type = {Vorlesung},
      classa = {1.1.},
      classb = {2.1.},
      classc = {2.2.}
    }
    

2003

  1. Boltzendahl, S. (2003). Ontologien in digitalen Bibliotheken unter dem Schwerpunkt Inhaltserschließung und Recherche [Masterarbeit, Humboldt-Universität zu Berlin]. doi: 10.18452/18353
    Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 111.
    Das Thema dieser Arbeit sind formale Ontologien in digitalen Bibliotheken. Diese Entwicklung der Künstlichen Intelligenz repräsentiert die Begrifflichkeit eines Fachgebietes oder thematischen Bereiches sowohl auf konzeptueller wie auf terminologischer Ebene, die durch vielfältige Beziehungen zwischen den Termen und integrierten Schlussregeln „intelligentes“ Suchen in Textdokumenten ermöglichen sollen. Ein Einsatz in digitalen Bibliotheken zur Bewältigung von Anforderungen des Information Retrieval und der Interoperabilität ist daher nahe liegend. Die vorliegende Arbeit betrachtet die Nutzung von Ontologien für Recherche und Inhaltserschließung in digitalen Bibliotheken und setzt sie in Beziehung zu den herkömmlichen dokumentarischen Hilfsmitteln Klassifikation und Thesaurus. Es zeigt sich, dass die Zielsetzungen bei der Entwicklung von formalen Ontologien nicht weit von den Anforderungen an moderne, elektronische Thesauri entfernt sind.
    @thesis{Boltzendahl2003,
      author = {Boltzendahl, Sabine},
      title = {Ontologien in digitalen Bibliotheken unter dem Schwerpunkt Inhaltserschließung und Recherche},
      location = {Berlin},
      institution = {Humboldt-Universität zu Berlin},
      year = {2003},
      pagetotal = {42},
      note = {Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 111.},
      doi = {10.18452/18353},
      volltext = {https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/19024},
      type = {Masterarbeit},
      classa = {2.1.},
      classb = {7.4.},
      classc = {3.3.}
    }